Implantate im Oberkiefer - Risiken und Kosten

Implantate sind immer als eine ganz spezielle prothetische Versorgung aus zahnmedizinischer Sicht anzusehen. Dabei versteht man unter einem Implantat eine künstliche Zahnwurzel, welche im Kieferknochen verankert wird. Diese Zahnwurzel wird dann mit einer magnetischen Schraube versehen, auf der verschiedene Arten von Zahnersatz befestigt werden können. Vor allem Implantate Oberkiefer werden immer wieder gerne gesetzt. Doch es gibt neben den daraus entstehenden Kosten auch gewisse Risiken, auf die nun eingegangen wird...
Implantate in den Oberkiefer Risiken und Kosten

Risiken


Wie bei jeder medizinischen Therapie können auch bei Implantaten folgende Risiken entstehen: Bei
Implantate Oberkiefer kann während des Implantierens die Kieferhöhle oder der Nasenboden verletzt werden, da eine Implantation auch immer eine chirurgische Maßnahme indiziert. Implantate Oberkiefer müssen nach der Verankerung zudem zwingend einige Monate ohne größere Belastung einheilen, bevor sie anschließend freigelegt und der Zahnersatz darauf befestigt werden kann. Durch mögliche entzündliche Veränderungen des Gewebes rund um dem Implantat kann sich der Kieferknochen soweit abbauen, dass eine Revision erforderlich ist. Dieses könnte im schlimmsten Fall zum Verlust des Implantates führen. In ca. 2 Prozent der Fälle wird ein Implantat vom Körper abgestoßen. Doch nicht eingeheilte Implantate Oberkiefer können nach der festgelegten Garantieleistung kostenfrei nachimplantiert werden, sofern der Aufbau des Kieferknochens dafür spricht und die Durchblutung ausreichend ist.

Kosten


Was die Kosten für Implantate Oberkiefer betrifft, so sollte sich hierauf bezogen jeder Patient eingehend darüber informieren. Eine mögliche gesetzliche Übernahme diverser Kosten seitens der Krankenkassen in Bezug auf die anschließende Suprakonstruktion ist immer abhängig von dem jeweiligen Befund bzw. Status der Zähne und welche Art von prothetischer Versorgung letzten Endes anfällt. Diverse Zusatzversicherungen können zudem von großem Vorteil sein. Grundsätzlich aber fällt die Implantation an sich mit den damit verbundenen Maßnahmen in den meisten Fällen in den Leistungskatalog der privat in Rechnung gestellten Kosten für den Patienten.